Stormini 2019 in Barsbüttel – „Mut tut gut!“

Das beliebte Feriencamp-Planspiel „Stormini“ fand auch dieses Jahr wieder statt. Dieses Jahr war das Motto, um das sich alles drehte, „Mut tut gut!“, und die Stadt aus dem Kreis Stormarn, die das in höchsten Tönen gelobte Camp dieses Jahr beherbergen durfte, war Barsbüttel.

Falls ihr tatsächlich noch nie von Stormini gehört habt: Stormini trägt auch den Namen „Kinderstadt“. Dort haben die Kinder im Alter von 8-13 Jahren eine Woche lang das Sagen. Sie arbeiten, holen ihren Scheck im Arbeitsamt und ihr Geld bei der Sparkasse ab, zahlen Steuern, stellen ihr eigenes Parlament auf und wählen schlussendlich auch ihren eigenen Bürgermeister.
Die Berufsauswahl ist riesig: Von Mechatroniker über Dolmetscher bis hin zum TV-Moderator der hauseigenen Nachrichtensendung „Guten Abend Stormini“ war alles dabei, was das Kinderherz so begehrte.

280 Kinder und über 200 Betreuer/innen waren dieses Jahr dabei und das, obwohl traurigerweise eine Menge Absagen verschickt werden mussten, da der Andrang groß ist und mit jedem Jahr steigt. Und (fast) alle Bürger und Betreuer/innen von Stormini wählten auch diese Jahr den neuen Bürgermeister und seinen Stellvertreter.
Aber um überhaupt als Bürgermeister kandidieren zu dürfen, war es ein weiter Weg: Erst musste man zum Zeltsprecher gewählt werden. Traf dies zu, war man automatisch im Parlament, welches von allen, die wollten, vier Kandidaten ausgewählt hat, zwei Jungen und zwei Mädchen. Danach begann der Wahlkampf und jeder Kandidat schoss fleißig Fotos, tüftelte an Wahlsprüchen und Designs des eigenen Wahlplakates und machte dann Werbung. Am Nachmittag des nächsten Abends fand dann die Wahl statt und bereits gegen Abend wurden die Ergebnisse bekanntgegeben: Der neue Bürgermeister von Stormini ist Rouven (11) und extrem knapp dahinter die neue Vize-Bürgermeisterin Emma (13). Doch auch die anderen beiden Kandidaten Valeska und Timon lagen nur knapp hinter den anderen beiden und so blieb es bis zum Schluss eine spannende Wahl!

Letztendlich freuten sich alle Kandidaten, dass sie den Mut hatten, sich aufstellen zu lassen, denn Mut war, wie man am Motto „Mut tut gut“ schon erkennen konnte, ein großes Thema in Stormini. Sei es, einen Schokocrossie mit eingebackenen Mehlwürmern zu essen, auf einen Baum zu klettern oder blind in eine Kiste zu greifen – am Ende von Stormini hatte wohl jeder einzelne Bürger etwas, worauf er stolz sein konnte.

 

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