Schülerschule

Wie jedes Jahr fand an der Stormarnschule vom 08.03. auf den 09.03.19 das Projekt „Schülerschule“ statt. Dabei hatten die Stormarnschüler des fünften bis siebten Jahrgangs am Freitagabend die Möglichkeit, von der SV betreut an selbst gewählten Workshops, Büfett und einer Disco teilzunehmen.

Bereits um 15:30 Uhr trafen die Schüler in der Schule ein und verstauten ihr Gepäck vorübergehend in einigen Klassenzimmern. Die vielen verschiedenen Workshops starteten um ca. 16 Uhr, wie zum Beispiel „Ballsport“. Hier spielten die 24 Mädchen und Jungen in gemischten Teams zunächst Fußball und anschließend Merkball in der großen Turnhalle. Dieses Projekt ist aufgrund der Förderung des Teamgeists und der Freude am Sport bis jetzt jedes Jahr zustande gekommen.

Auch „Styling und Beauty“ im Kunstraum ist nicht zum ersten Mal ein beliebtes Projekt, denn auch in den vergangenen Jahren haben sich ausschließlich Mädchen mit viel Spaß für die bevorstehende Disco fertig gemacht. Geplant war demnach nur: Haare frisieren, Nägel lackieren, Make-up auftragen und eventuell ein paar Fotos machen. Dafür standen auch eine Menge Utensilien wie Schminke, Glätteisen oder Nagellack zur Verfügung.

Während sich diese Mädchen in Ruhe auf die Disco vorbereiteten, kamen die 21 Schüler und Schülerinnen im Gesundheitsclub beim Workshop „Fitness“ ziemlich ins Schwitzen. Sie hatten die Wahl, mit Geräten Übungen oder auf Yogamatten ein angeleitetes Workout zu machen.

Das beliebteste Projekt war jedoch „Parkour“ in der kleinen Turnhalle, wo sich die Mädchen und Jungen zunächst an 27 verschiedenen Stationen ausprobieren konnten. Damit es auch nicht langweilig wurde, spielten die vier Betreuer mit den Fünft-, Sechst- und Siebtklässlern Spiele wie „Feuer, Wasser, Sturm“ und „Nicht den Boden berühren“. Einen kleinen Preis gab es auch für das Team, welches den Parkour mit Ringen, Kasten, Stufenbarren etc. am schnellsten bewältigte. Den Schülern gefiel, dass sie die Möglichkeit hatten, eine nicht besonders übliche Sportart auszuprobieren, und sie bemerkten schnell, dass durch die vielen Möglichkeiten für jeden etwas dabei war.

In dem ebenfalls sportlichen Workshop „Tanzen“ studierten die zwei Betreuerinnen mit den Mädchen in einem kleinen Klassenraum eine Choreografie zu Womanizer von Britney Spears ein. Vorführen wollte die Gruppe diese jedoch nicht.

Der Workshop „Theater“ wurde neu eingeführt, damit die Schüler Selbstbewusstsein und Offenheit erlernten. Dort machten die fünf Mädchen mit ihren drei Betreuerinnen zunächst einige Übungen und Spiele zum Aufwärmen, um das Reaktionsvermögen zu stärken. Anschließend war das Improvisieren zweier Szenen geplant, die beim Essen in der Mensa vorgeführt werden sollten.

Doch auch im Bereich Kunst gab es einen Workshop zu bieten, denn im Projekt „Basteln und Malen“ konnten die Schülerinnen und Schüler beim Bemalen von Taschen oder Leinwänden kreativ werden und hatten eine Menge Spaß dabei. Die Betreuer waren der Meinung, dass das Projekt wichtig sei, da Kunst immer ein Ausdruck hoher Bildung sei und mit dem Fördern der Künste jeder Hochkultur geholfen sei.

Im Workshop „Zeitung und Film“ war den 14 Schülern frei überlassen, was sie filmten, weshalb sie sich in Gruppen aufteilten. Eine der Gruppen dokumentierte den Abend in einem kurzen Film und drei weitere nahmen kurze Sketche auf. Dabei handelte es sich um eine Cola-Werbung, ein „10 Arten von Lehrern“- und ein „10 Arten von Schülern“-Video. Später sollten sie die Aufnahmen auch selbst schneiden und bearbeiten. Das Lernen im Umgang mit Technik und die Möglichkeit, kreativ und selbstständig arbeiten zu können, war den Mädchen und Jungen besonders wichtig. Genau wie die anderen Projekte war auch der „Poker“-Workshop ein Erfolg. Dort spielten die sieben Schüler mit ihren zwei Betreuern Poker mit Chips anstelle von Geld.

Nach den Projekten gab es zuerst in der Cafeteria ein Abendessen, welches aus einem breitgefächerten Büfett bestand. Im Anschluss begann auch schon die Disko in der Denkmalturnhalle, bei der man den Rest des Abends tanzen konnte. Parallel führte die Theaterprojektgruppe in der Cafeteria noch eine Szene auf, die sie am Nachmittag erarbeitet hatte.

Danach wurde in der Cafeteria noch Werwolf gespielt, allerdings teilte sich diese Runde im Verlauf des Abends wieder auf und es wurde in kleinen Gruppen noch geredet und gespielt. Als es schließlich immer später wurde, wurden einige Teilnehmer von ihren Eltern abgeholt, der Großteil übernachtete jedoch und so wurden nach und nach Matratzen, Isomatten und Schlafsäcke in die große Turnhalle geräumt und dort aufgebaut.

Schließlich hatten alle ihren Schlafplatz gefunden und sich umgezogen. Bei Süßigkeiten wurde dann noch geredet und gelacht, bis irgendwann Stille eingekehrte und alle noch ein wenig schliefen, schließlich ging es morgens um 8 Uhr schon mit dem Frühstück weiter. Die meisten hatten ihre Sachen schon vor dem Frühstück gepackt, die restlichen taten es danach und wurden dann von ihren Eltern abgeholt.

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