Lotti erklärt: Wie kaufe ich umweltfreundlich ein?

Worauf muss ich achten? Und warum? Bedeutet „Bio“ wirklich umweltfreundlich? All diese Fragen werde ich in diesem Artikel beantworten.

Bei der Lebensmittelwahl sollte man besonders die derzeitig größten ökologischen Probleme bedenken. Das sind unter anderem die extreme Plastikverschmutzung, der Klimawandel und die Bodenverseuchung. Doch all dies müsste nicht sein, würden wir schon bei alltäglichen Dingen darauf achtgeben.

So sollte man seinen Einkauf plastikfrei halten. Man kann zum Beispiel einen Stoffbeutel oder ähnliches zum Einkauf verwenden und das, was in sehr viel Plastik verpackt ist, einfach nicht kaufen. Dadurch können wir dazu beitragen, den deutschen Plastikverbrauch von ca. 303.400 t pro Jahr massiv einzudämmen und allen lebendigen Organismen ein längeres Leben zu ermöglichen.

Zudem sollte man regionale Waren kaufen. Um den Klimawandel zu verhindern, der durch Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid verursacht wird, ist es notwendig, Produkte mit möglichst kurzem Transportweg zu kaufen. Denn ein längerer Transportweg bedeutet mehr Kohlenstoffdioxidausstoß.

Um die Bodenverseuchung durch Lebensmittelanbau zu vermeiden, sollte man „Bio“-Produkte kaufen. Weil Giftstoffe zur Abtötung von Unkraut oder ähnlichem verwendet werden, gelangt ein Großteil dieser Stoffe ins Grundwasser und gefährdet somit jedes Leben, das auf Wasser angewiesen ist. Aber „Bio“ heißt nicht ökologisch einwandfrei, sondern eben nur, dass es ohne Giftstoffe angebaut wurde. Es werden beispielsweise viele „Bio“-Produkte in Plastik verpackt oder in weit entfernten Ländern angebaut. Dies führt, wie zuvor schon erwähnt, auch zu schwerwiegenden Folgen.

Man kann also allgemein sagen, dass „Bio“ gut ist, es aber wesentlich wichtiger ist, regionale und plastikfreie Lebensmittel zu kaufen! Handelt nun jeder Einzelne nach diesen Prämissen, so tragen wir dazu bei, dass alle Lebewesen fortbestehen können.

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