Kennlernfahrt der 5d in Lütjensee

Die Klasse 5d war vom 3.9 bis zum 5.9 auf Kennlernfahrt in Lütjensee.

Ich muss zugeben, ich wusste nicht genau, was mich als Patin erwartet. Bereits die Hinfahrt war von verschiedenen Turbulenzen geprägt: Herausgesprungene Ketten, verklemmte Reflektoren und ein kleiner Unfall sorgten dafür, dass wir öfter als geplant anhalten mussten.

Die folgenden zweieinhalb Tage waren zwar anstrengend, haben mir dafür aber auch umso mehr Spaß bereitet. Alles war mit dabei – kochen, spielen, Heimweh, schwimmen, musizieren (im Aufenthaltsraum gab es ein Klavier, das – ganz zur Freude aller – dauerhaft bespielt wurde) und noch vieles mehr, sodass die Zeit sehr schnell vorbei ging.

Die meiste Zeit verbrachten wir am See, denn dank des guten Wetters war das die perfekte Aktivität. Aber egal, ob es sich um die Nachtwanderung oder einen Ausflug zum See handelte – die meisten Entscheidungen trafen wir spontan und fast immer brauchten wir gar kein richtiges Programm, um Spaß haben zu können.

Leider konnten wir nicht alle unsere Ideen in die Tat umsetzen, denn bereits am Mittwoch mussten wir die Rückfahrt antreten. Doch wie ist so eine Kennlernfahrt aus der Sicht einer Fünftklässlerin? Lotte aus der 5d hat dazu einen Artikel geschrieben:

„Am Morgen des 3. Septembers sind wir, die 5d, nach Lütjensee mit dem Fahrrad aufgebrochen. Dort angekommen sind wir auf unsere Zimmer gegangen. Danach gab es Kuchen. Die Lebensmittel wurden übrigens von den Müttern und Vätern hergebracht, gekocht haben wir selbst. Die Paten haben die ganze Zeit geholfen und auch Herr Klinckhamer und Frau Lippke standen der Klasse die ganze Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Wir konnten zweimal im See baden.

Am Dienstag haben wir zudem ein Fußball- und Basketballtunier veranstaltet. Am Abend des Tages haben wir gegrillt und eine kleine Disco organisiert. Am Mittwoch mussten wir leider wieder zurückfahren, es war dennoch eine schöne Kennlernfahrt.“

Wer wie ich auch gerne Pate/Patin werden möchte, dem kann ich absolut dazu raten. Ja, es ist anstrengend, dafür aber auch eine sehr spannende Erfahrung.

Wer in den kommenden Jahren auch noch zur Kennlernfahrt nach Lütjensee fährt, der kann sich auf die zahlreichen Aktivitäten freuen.

Ein Artikel von Lotte Kadl und Ada De Jongh

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