Elbphilharmonie

Sie ist das neue, millionenteure Wahrzeichen Hamburgs, in ihr versteckt sich eine 82 Meter lange Rolltreppe und sie wurde bereits von mehreren berühmten Persönlichkeiten, darunter auch William und Kate, besucht: Die Elbphilharmonie.Am 11. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie endlich mit 7 Jahren Verspätung eröffnet. Zu diesem Anlass lief ein 3-wöchiges Eröffnungsprogramm und das erste Konzert wurde live im Fernsehen übertragen. Die 37 Meter hohe Plaza, von der man einen schönen Ausblick auf den Hafen hat, kann man auch ohne Konzerttickets besuchen. Sie wurde schon im November 2016 eröffnet. So wird auch nicht musikalisch Interessierten etwas geboten. Nach nur einem Jahr hat die „Elphie“ bereits mehr als 4 Millionen Besucher, von denen ca. 660.000 auch ein Konzertticket hatten, angelockt.

    

Besonders berühmt ist der große Saal, dessen Architektur und Gestaltung zu einem ganz besonderen Klangerlebnis führen. Von oben betrachtet sieht er aus wie eine Schale, auf deren Boden sich die Bühne befindet. Die Sitzplätze befinden sich an der Wand der Schale, sodass man von überall dem Geschehen auf der Bühne folgen kann. Allerdings blickt man von ganz oben direkt auf die Köpfe des Orchesters herab und muss sich hierzu recht weit vorbeugen. Aber der Klang ist garantiert überall gleich! Ein Grund hierfür ist auch die Gestaltung der Wand, auch „Weiße Haut“ genannt. Diese besteht aus 1 Mio. verschieden großen Zellen, die alle Geräusche gleichmäßig im Saal verteilen. So hört man auch den leisesten Ton der Harfe, jedoch auch das Husten einer Person in den obersten Rängen. Neben dem großen gibt es auch einen kleinen Saal, der ein wenig einfacher gestaltet ist, er ist eher schlicht gehalten. Auch hier findet man teilweise die Weiße Haut an den Wänden, das sind dann allerdings schon alle Gemeinsamkeiten der Säle.

                

Hier sind noch ein paar weitere Fakten zu der Elbphilharmonie:

  • Der Bau hat 866 Mio. Euro gekostet
  • Insgesamt wiegt der ganze Bau etwa 200.000 Tonnen
  • Die Orgel im Großen Saal hat 4765 Pfeifen
  • Die Fassade wird aus 2200 einzelnen Glaselementen zusammengesetzt
  • Eine Übernachtung in der besten Suite des Hotels kostet 3000 Euro

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